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Silberstreif am Horizont

Silberstreif am Horizont CEE: erste Anzeichen eines Wirtschaftsaufschwungs Die Börsenkurse haben sich größtenteils erholt, die nationalen Währungen stabilisiert, die Prognosen für 2010 sind leicht positiv. Ein nachhaltiger Aufschwung wird in den CEE-Ländern aber erst für 2011 erwartet. Die meisten Unternehmen haben operative Maßnahmen zur Krisenbekämpfung bereits umgesetzt; mittel- und langfristig relevante Themen rücken wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Zu diesem Ergebnis kommen die Autoren des Strategy Consultants Roland Berger in ihrer Studie: The road to recovery in CEE. Im September 2009 führten die Strategy Consultants zum dritten Mal eine Umfrage unter 330 Führungskräften über die wirtschaftliche Krise und ihre Auswirkungen für Zentral und Osteuropa durch. Erhoben wurde die aktuelle Stimmung und die Erwartungen für 2010. Dabei wurden auch die Auswirkungen der Krise auf die befragten Unternehmen und die getroffenen Maßnahmen sowie die Effekte nationaler Maßnahmen zur Krisenbekämpfung erforscht. Im Vergleich zur Roland-Berger-Umfrage im März 2009 hat sich der Anteil der optimistischen Manager verdreifacht. 17 % der befragten 330 Führungskräfte sind überzeugt, dass die Talsohle erreicht wurde und es wieder aufwärts geht. Die pessimistischen Einschätzungen, dass sich die Lage weiter verschlechtern wird, sind von 63 % deutlich auf 36 % zurückgegangen. Der größte Teil der Befragten findet sich in der neutralen Gruppe jener, die zunächst einmal abwarten – diese Gruppe ist von 30 % auf 47 % gewachsen. Eine nachhaltige Erholung der Volkswirtschaften wird aber erst ab dem vierten Quartal 2010 und 2011 erwartet. Interessant ist in diesem Zusammenhang dass für die Jahre 2010 und 2011 die Produktions- und Verkaufserwartungen kaum voneinander abweichen. Auf betrieblicher Ebene sind die üblichen operativen Maßnahmen zur Krisenbekämpfung in den meisten Unternehmen umgesetzt – besonders jene Schritte, die mit Kosteneinsparungen im Zusammenhang stehen. Maßnahmen, um den Verkauf anzukurbeln haben hingegen erst 69 % der befragten Unternehmen gesetzt. In die Zukunft gerichtete strategische Maßnahmen wurden nur von – im Schnitt – etwa einem Viertel begonnen der Umsetzungsgrad liegt noch unter 50 %.. Ergebnisse für die Ukraine Die von Roland Berger befragten Ukraine-Manager sind mit der Umsetzung der für wichtig eingeschätzten staatlichen Maßnahmen durch die Bank unzufrieden. Darin spiegelt sich der allgemeine Zustand der Blockadepolitik zwischen dem Präsidenten und der Regierung einerseits und einer destruktiven Opposition andererseits. Die mittelfristigen Erwartungen für die Ukraine gehen für das laufende Jahr von einem Minus von 14 % aus, für die kommenden drei Jahre aber von einem Wachstum von 2,7 Prozent (2010), 3,6 Prozent (2011) und 4,8 Prozent (2012). Damit liegt die Ukraine für das laufende Jahr weit abgeschlagen an letzter Stelle, in Forecast aber wieder im Spitzenfeld der Wachstumserwartungen. Die ukrainische Währung hat zwischen Juli 2008 und September 2009 36 % ihres Werts eingebüßt, gegen Jahresende konnte aber diese Abwärtsentwicklung durch ein Maßnahmenbündel einer strikten Devisenbewirtschaftung, drastischen Erhöhung von Gebühren und Abgaben, die nur zu einem geringen Teil durch die Erhöhung der Mindestlöhne ausgeglichen wurden, aufgefangen werden. Insgesamt hat sich die Stimmung bei den Ukraine Managern von –0,7 im März auf –0,2 im September verbessert. Die Skala des Barometers reicht von –1 (die Situation wird sich weiter verschlechtern) über 0 (die Situation ist unklar) bis zu +1 (die Situation wird sich wieder verbessern). Dieser Optimismus beruht auf einer Erholung der Rohstoffpreise einerseits und auf einem wieder ansteigenden Auftragseingang. Große Unzufriedenheit herrscht mit dem Krisenmanagement der Regierung und der steigenden Korruption im Land. Die wesentlichsten Auswirkungen der Krise auf das eigene Unternehmen sehen die Führungskräfte in einer schlechteren Zahlungsmoral der Kunden (90 %), in einer weiter ansteigenden Zahl von Konkursen (67%), im Verkaufsrückgang der letzten Monate: 57 %, (derzeit steigen die Auftragseingänge wieder) und in den Schwierigkeiten der Unternehmensfinanzierung (57 %). Negative Auswirkungen wegen sinkender Preise und niedriger Beschaffungskosten. Eine ausführliche Zusammenfassung der Studienergebnisse mit Details für verschieden Branchen können Sie bei Roland Berger Strategy Consultants herunterladen: Link: http://www.rolandberger.at/publications/local_and_regional_publications/2009-10-22-the_road_to_recovery.html

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